
IPX4-Schutz: Geeignet für die anspruchsvollen Bedingungen in der Industrie
Wir haben diese wasserdichten Infrarotheizer speziell für Einsatzorte in der Industrie entwickelt – dort, wo Wasserspritzer, Kühlmittelnebel und Ölkreise einfach zum Alltag gehören. Das Ziel ist einfach: Das Wasser soll von den elektrischen Verbindungen ferngehalten werden, damit diese trocken und stabil bleiben.
Das Schwierige dabei ist die Abdichtung der Leitungen. Infrarotheizer erzeugen viel Wärme – diese Wärme belastet wiederholt die Isolierung sowie die Abdichtung. Wenn die Abdichtung dieser Belastungen nicht standhält, entstehen brüchige Isolierungen und letztendlich Kurzschlüsse.
Leistung, Spannung und Bauweise: Die richtige Wärmestrahlung
Die Leistung eines Infrarotheizers hängt von der Wattdichte sowie von der Geometrie ab. Wir passen Länge des Heizelements, Abstand zwischen den Elementen sowie die Spannung so an, dass das Element die richtige Temperatur erreicht, ohne dass der Quarzkörper überlastet wird.
Eine höhere Spannung – beispielsweise 400 V – ermöglicht es uns, längere Heizelemente zu verwenden, während der Stromfluss innerhalb sicherer Grenzen bleibt. Dadurch wird der Stromverbrauch reduziert, was wiederum die I²R-Verluste verringert und dazu führt, dass die Steuereinheiten kühler bleiben.
Doch hier gibt es einen Kompromiss, den man nicht ignorieren darf: Mehr Leistung bedeutet eine höhere Wärmebelastung für den Gehäusekörper. Wenn man ein hochdichtes Heizelement wählt, muss man bereits im Voraus über die Kühlung und die Luftzirkulation nachdenken. Andernfalls führt die steigende Umgebungstemperatur dazu, dass die Abdichtung und die Anschlüsse viel zu schnell verschleißen.
Quarzkörper, Beschichtung und Anschlüsse: Wo die Zuverlässigkeit liegt
Im Kern des Heizers befinden sich der Quarzkörper sowie das Halogenelement. Quarz kann schnelle Temperaturschwankungen gut verkraften – doch die Oberfläche benötigt trotzdem Schutz. Eine Beschichtung auf dem Außenkörper hilft dabei, thermische Belastungen abzufangen und Kontaminationen zu verhindern. Dadurch bleibt die Leistung über die Zeit konstant.
Auch die Anschlüsse sind wichtig – sie tragen die Last und determinieren, wie gut das gesamte System abgedichtet wird. R7-Anschlüsse sowie ähnliche Zwei-Pin-Anschlüsse bieten eine stabile Verbindung. Die Verbindungen werden anschließend durch einen Hochtemperatur-Prozess abgedichtet. Das ist eine professionelle Lösung – keine schnelle, provisorische Lösung. Eine ordentliche Abdichtung sorgt dafür, dass die Drähte fest sitzen, Feuchtigkeit ausgeschlossen wird und das Heizelement den ständigen Ausdehnungs- und Zusammenziehungsprozessen standhält.
Was Ingenieure wirklich wollen: Einfache Bedienung
In einer industriellen Anlage braucht man einen Heizer, der einfach anzuschließen ist und danach nicht weiter stört. Unsere IPX4-Heizer halten Wasser von den wichtigen Verbindungen fern – dadurch entsteht keine Korrosion an den Anschlüssen. Die abgedichteten Anschlüsse überstehen Vibrationen und Temperaturschwankungen, ohne dass die Isolierung beschädigt wird.
Man erhält somit eine zuverlässige Wärmestrahlung sowie eine stabile elektrische Leistung. Der Heizer kann die täglichen Belastungen in einer Industrieanlage problemlos bewältigen. Man sollte jedoch darauf achten, dass eine hohe Wattdichte zwar schnelle und gezielte Wärme liefert, aber auch mehr Wärmeabgabe bedeutet. Planen Sie die Kühlung richtig, dann wird der Heizer lange halten.