
Nachdem wir 2.000 europäische Häuser untersucht hatten, wurde eines immer wieder deutlich: Die Qualität eines Wintergartens hängt von der Wärme ab, die er bietet. Glas und Licht sind zwar schön, doch Komfort hängt von anderen Faktoren ab – kalte Böden, Zugluft in den Ecken sowie Heizgeräte, die entweder zu laut sind oder dafür sorgen, dass man in Kälte sitzt. Wir haben daher ein Infrarotheizgerät entwickelt, das dazu beiträgt, dass der Raum angenehm warm und ruhig bleibt.
Was wirklich wichtig ist: Der Komfort im Wintergarten hängt von der Strahlungswärme ab – nicht nur vom Wert des Thermometers. Wir haben uns für einen Kohlenstofffaser-Element entschieden, da dieses schnell erhitzt und eine gleichmäßige Wärme abgibt. Zusätzlich wurde ein Kurzwellen-Infrarotstrahler verwendet, der die Wärme genau dorthin bringt, wo sie benötigt wird – auf Tische, Stühle und die Haut – ohne die Luft ständig zu erwärmen. Das Heizgerät erreicht schnell seine volle Leistung und bleibt anschließend konstant warm. Man spürt somit Wärme – keinen heißen Luftstrom.
Ein integrierter Thermostat sorgt dafür, dass die Temperatur nicht zu hoch oder zu niedrig wird. Zudem ist das Gerät sicherheitstechnisch ausgelegt: Es gibt Schutz vor Umkippen sowie eine Schutzklasse, die für den Einsatz im Freien oder im Wintergarten geeignet ist. In der Praxis bedeutet das, dass das Gerät dort platziert werden kann, wo man tatsächlich lebt – und nicht dort, wo der Stromanschluss liegt.
Warum dieser Ansatz für Wintergärten ideal ist: Ein Wintergarten liegt zwischen Innen- und Außenbereich – und ist ständig in Bewegung. Herkömmliche Konvektionsheizgeräte versuchen, die Lufttemperatur zu regulieren – doch das führt zu Lärm, Schwebstaub und plötzlichen Kälteeinbrüchen, wenn die Sonne hinter den Wolken verschwindet. Die Infrarotwärme hingegen bleibt auf der Oberfläche konstant – dadurch fühlt sich der Raum bereits beim Betreten angenehm an.
Man bekommt mehr als nur Komfort: Da die Wärme genau dorthin geleitet wird, wo die Menschen sitzen, wird Energie effektiver genutzt. Das bedeutet einen konstanteren Komfort in den Übergangszeiten, weniger Temperaturschwankungen und einen Wohnraum, der bereits früher im Frühjahr und später im Herbst weiterhin genutzt werden kann.
Was man vorab wissen sollte: Die Platzierung ist wichtig. Damit die Wärme gleichmäßig verteilt wird, sollte das Heizgerät eine freie Sichtlinie zum Hauptgesamtbereich haben – und es sollte möglichst weit weg von Vorhängen und Möbeln platziert werden. In den meisten Häusern kann das Gerät über ein normales Stromnetz betrieben werden – doch es verbraucht viel Strom. Deshalb ist es am besten, einen speziellen Stromanschluss zu verwenden. Der Trade-off ist einfach: Man erhält eine leise, gezielte Wärme – und muss dabei die erforderliche Strommenge berücksichtigen.